35:23 - Erwartungsgemäß deutlicher Sieg der Bayer-Damen über Ketsch

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Denisa Glankovicova - Foto: Kardes

Leverkusen - Es gibt sie nun mal in jeder Saison, diese Spiele, deren eigentliche Bedeutung nur darin besteht, dass sie einfach und schlicht gewonnen werden müssen. Nicht mehr und nicht weniger.

Zu dieser Kategorie darf getrost auch die Partie der Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen gegen die TSG Ketsch gezählt werden, die letzten Endes von Bayer locker mit 35:23 (18:11) gewonnen wurde. Über das Spiel selbst wird in den nächsten Tagen wohl kaum noch jemand reden, denn es verlief ziemlich genau so, wie man es hatte erwarten können. Leverkusen dominierte über die gesamte Spielzeit, dabei unterliefen den Schützlingen von Trainerin Renate Wolf einige Fehler, durch die Ketsch zu Torerfolgen kam. "Mit der ersten Hälfte kann ich nicht absolut zufrieden sein, da unsere Abwehr einfach nicht konsequent genug agierte. Das wurde aber im zweiten Durchgang viel besser", meinte Wolf zur Darbietung ihres Teams.

Zunächst einmal rieben sich die Zuschauer erstaunt die Augen, denn die abstiegsbedrohten Gäste führten mit 2:0, ehe die Leverkusenerinnen dann doch geruhten, erstmals ernst zu machen. Nach der 5:2-Führung für Bayer plätscherte die Begegnung wenig aufregend vor sich hin, wobei Ketsch stets den Anschluss hielt. Erst nach dem 12:10 in der 22. Minute zog Leverkusen Tor um Tor bis zur 18:11-Pausenführung davon. In dieser Phase offenbarte sich der hauptsächliche Unterschied zwischen beiden Mannschaften: Bayer war in jeder Situation einfach schneller und aggressiver. Und wenn dies der Fall war, waren die Gäste schlichtweg chancenlos. "Es war stets trotz aller Holprigkeiten eine absolut klare Angelegenheit für uns. Nur durch eigene Fehler haben wir Ketsch überhaupt im Spiel gehalten. Aber solche Spiele sind halt immer undankbar", erklärte Bayers Team-Managerin Tessa Wienstroer.

Einen gelungenen Einstand feierte Diane Roelofsen, die unter Beweis stellte, dass sie Leverkusen vor allem in der Abwehr verstärken wird. Herausragend agierte aber Denisa Glankovicova, bei der zuletzt nicht all zu viel zusammen lief. Auch Anne Krüger setzte sich auf Linksaußen etliche Male bemerkenswert gut in Szene und erzielte immerhin vier Treffer. Ein Sonderlob von Renate Wolf bekam auch Anne Müller, die hinten wie vorne extrem viel ackerte.

Ausgerechnet am Karnevalssonntag geht es für Bayer mit der Partie in Göppingen in der Bundesliga weiter. Na dann: Alaaf!!!
 
Bayer 04: Woltering, Knipprath - Fillgert (3), Krüger (4), Müller (4), Loerper (3), Seiffert (3), Glankovicova (8), Krause (8/3), Ahlgrimm (1), Byl (1), Roelofsen.


Autor: Frank Graf
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