Handball-Premiere für Leverkusens Oberbürgermeister Küchler

Herr Küchler, wir freuen uns, Sie erstmalig bei den Bayer Handballdamen begrüßen zu dürfen. Das ist aber doch nicht wirklich Ihr erstes Handballspiel?

Küchler: Ob Sie es glauben oder nicht, doch! Ich bin zum ersten Mal Gast einer Handball-Begegnung.

Dann freuen wir uns natürlich umso mehr, dass Sie gerade bei und mit uns diese Bildungslücke schließen konnten. Was hat Sie so lange davon abgehalten die Ulrich-Haberland-Halle zu besuchen?

Küchler: Wie Sie sich sicherlich vorstellen können, bekomme ich als Oberbürgermeister eine Flut von Einladungen zu verschiedenen Veranstaltungen. Da suche ich mir sehr gut aus, wo ich dann tatsächlich hingehe. Dass mich Renate Wolf als Trainerin ihrer Mannschaft eingeladen hat, sprach mich wirklich an – und nun bin ich gerne hier.

In wie fern haben Sie als Oberbürgermeister Zeit das Geschehen im Leverkusener Handballsport zu verfolgen?

Küchler: Ich habe durchaus mitbekommen, dass Leverkusen eine tolle und äußerst erfolgreiche Handball-Mannschaft hat. Es spricht ja schon für ein Team, wenn es über so viele Nationalspielerinnen verfügt. Was ich heute hier in der Ulrich-Haberland-Halle sehen konnte, hat mich persönlich sehr überzeugt und muss gewürdigt werden.

Welchen Eindruck hat das Team von Renate Wolf bei Ihnen hinterlassen?


Küchler: Unsere Stadt braucht leistungsstarke Sympathieträger, die über die Grenzen von Leverkusen hinaus bekannt sind. Die Bayer Damen vereinigen genau dies und haben eine super Außenwirkung: Je besser eine Mannschaft im nationalen und internationalen Leistungssport ist, umso besser ist das auch für das Image einer Stadt.

Wie würden Sie das Image von Leverkusen beschreiben?

Küchler: Wenn Sie in Deutschland nach Leverkusen fragen, wird vielen wohl Bayer, Aspirin und das Autobahnkreuz einfallen. Aber Leverkusen wird auch immer als wichtige Sportstadt wahrgenommen: In den Bereichen Fußball und Leichtathletik  - um nur einige zu nennen - haben wir sehr viel erreicht. Die Bayer Handballdamen können viel positives zu diesem Image beitragen, spielen sie doch schnell, kraftvoll und sehr kämpferisch.

Was hat Ihnen heute bei dem EHF-Cup-Achtelfinale am besten gefallen?

Küchler: Im Großen und Ganzen alles – hier herrscht eine tolle Atmosphäre. Die Torhüterin Clara Woltering hat mir beispielsweise sehr gut gefallen und ihre Paraden waren eindrucksvoll. Da habe ich richtig mitgefiebert!

Herr Küchler, wir danken Ihnen für das Gespräch und hoffen, dass wir Sie bald wieder bei einem Spiel der Bayer Handballdamen in der Ulrich-Haberland-Halle begrüßen können.

Küchler: Das wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein. Ich drücke die Daumen für die noch anstehenden Partien und wünsche dem Team von Renate Wolf weiterhin viel Erfolg.









Autor: Heidi Habicht
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