Leverkusen gewinnt problemlos in Oldenburg

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Sabine Englert

Bereits in der Anfangsphase wurden die Gäste aus Leverkusen ihrer Favoritenrolle gerecht. Nadine Krause und Michaela Seiffert sorgten für ein schnelles 2:0. Auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Jana Oborilova brachte die Oldenburger nicht ins Spiel, stattdessen erhöhte Anne Müller in der siebten Minute bereits auf 6:1. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt bereits so gut wie entschieden, denn die Leverkusenerinnen sollten auch weiterhin die Partie dominieren. "Das Spiel war doch schon nach ein paar Minuten entschieden", befand auch Renate Wolf nach Spielende, die "eines der besten Saisonspiele" ihrer Zöglinge gesehen hatte.

"Oldenburg hatte im Angriff nichts zu bestellen und ist dadurch ständig in unsere Konter gelaufen", analysierte Leverkusens Michaela Seiffert treffend. Mit der offensiven Deckung Bayers kam der VfL nie klar. Oldenburger Abspielfehler verhinderten in der Anfangsphase gar, dass sich die überragende Sabine Englert auszeichnen konnte. Auf der anderen Seite lief der Ball traumhaft sicher durch die Reihen der Gäste, nur Heike Zornow im VfL-Tor verhinderte einen höheren Rückstand. "Wir standen hinten taktisch gut und haben den VfL zu Fehlern gezwungen. Wir wollten dem Spiel unser Stempel aufgedrückten und haben dies eindrucksvoll umgesetzt", sagte Wolf nach der Partie und fügte hinzu: "So macht Handball Spaß."


Ihr Kollege Leszek Krowicki sah im eigenen Angriff den schwächsten Part seines Teams: "Das Verhalten im Angriff muss sich grundsätzlich ändern. Wir wollten länger und konsequenter unsere Angriffe ausspielen, doch Bayer hat uns ständig unterbrochen." Seine Mannschaft habezwar "enttäuscht", doch sieht Krowicki "noch nicht die Leistungsgrenze erreicht. Ich glaube weiter fest an diese Mannschaft." Beste Spielerinbeim VfL war ohne Zweifel Zornow. "Es gab dabei überhaupt keine Ausfälle. Die Mannschaft überzeugte geschlossen", freute sich unterdessen Renate Wolf über die Leistung ihres Teams, aus dem Sabrina Neukamp und Torhüterin Sabine Englert noch aus der geschlossenen Mannschaftsleistung herausragten.

Die Leverkusenerinnen konnten so bereits früh die aufgrund einer Virusinfektion gehandicapte Nadine Krause schonen. Bis zum Seitenwechsel war die Führung des Spitzenreiters auf 15:8 angewachsen und im zweiten Abschnitt bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Yonne Fillgert und ein Doppelschlag von Dabrina Neukamp sorgten direkt nach Wiederbeginn dafür, dass die Distanz beim 18:8 erstmals im zweistelligen Bereich lag, wenig später hieß es sogar 20:8. Auch zahlreiche Wechsel, in der Schlussviertelstunde spielte bei Leverkusen fast die komplette zweite Garnitur, brachten keinen Bruch in das Leverkusener Spiel, so dass am Ende ein auch in der Höhe verdientes 31:18 zu Buche stand.
      

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