weibliche A-Jugend: Leverkusen gewinnt Juniors Cup in Oldenburg
Bayer Leverkusen hat in Oldenburg zum zweiten Mal nach 2007 den Juniors Cup für weibliche A-Jugendteams gewonnen. Am Ende des zweitägigen Handballturniers setzte sich der Unterbau des Bundesliga-Vizemeisters im Finale gegen HLZ Bad Wildungen, der Dritte der deutschen Meisterschaft 2010, mit 23:15 durch.
Dritter in der Robert-Schumann-Halle wurde Van der Voort Quintus aus den Niederlanden, für viele Beobachter lange Zeit die beste Mannschaft mit dem höchsten Balltempo sowie dem gefährlichsten Rückraum des Turniers. Doch im Halbfinale kam das von Meike Neitsch trainierte Leverkusen mit viel Kampf und kontinuierlicher Arbeit zu einem nicht unverdienten 20:18-Sieg. Auf Rang vier landete der Buxtehuder SV, der die beiden ersten Auflagen des Turniers in den Jahren 2005 und 2006 gewonnen hatte.
Schon vorher schien klar, dass Gastgeber VfL Oldenburg nicht zum Kreis der Favoriten gehörte. Dennoch schlug sich das Team der Trainerinnen Silke Prante, Barbara Hetmanek und Svenja Pobig gut und landete auf Platz fünf. Nach einem 16:11 im ersten Spiel gegen den 1. FC Nürnberg und einem 11:14 gegen Quintus verpasste der VfL im letzten Vorrundenspiel am Sonnabend eine Überraschung. Gegen den Buxtehuder SV hatte sich ein enges Spiel entwickelt, das die Oldenburgerinnen durch eigene Fehler abgaben: Erst landete ein Siebenmeter nicht im Tor, dann verwandelte der BSV den Gegenstoß und der anschließende Angriff wurde vertändelt - Endstand 12:13.
Auch im Viertelfinale gegen Leverkusen (14:16) war der VfL nah an einer Überraschung. "Wir haben wirklich super gekämpft und toll gegen gehalten", lobte Prante ihr Team, das in der Platzierungsrunde dann noch zwei Siege gegen den neu formierten Vorjahresgewinner TV Oyten (14:12) und Nürnberg (14:8) folgen ließ. Beim VfL ragten Nadine Smit und Torhüterin Insa Janßen aus einem insgesamt guten Team heraus.
Huyser E&O Emmen, das zweite Gast-Team aus den Niederlanden, hatte im Viertelfinale Pech. Die jüngste Mannschaft - zum Team gehören eine 13-Jährige und vier 14-Jährige - lag im Viertelfinale gegen Buxtehude schon mit 10:5 vorne, kassierte dann aber sechs Treffer in Folge und verlor nach den Nerven und dem Vorsprung auch das Spiel (17:18). In ihrem anschließenden Platzierungsrundenspiel ließ Emmen dann auch noch den 1. FC Nürnberg zu seinem einzigen Turniersieg kommen. E&O, der Kooperationspartner des VfL, landete insgesamt auf dem siebten Platz vor dem ohne Sieg gebliebenen TV Oyten.
Insgesamt sahen die Zuschauer ein gutes und im Vergleich zu den Vorjahren recht ausgeglichenes Niveau. Das größte spielerische Repertoire hatte Quintus, die größte körperliche Präsenz Leverkusen, das in der kommenden Saison sowohl in der A-Jugend-Regionalliga, als auch in der Frauen-Oberliga antreten wird. Die auffällig starke und vielseitige Leverkusenerin Prudence Kinlend wurde zur besten Spielerin gewählt, Laura Zwinkels (Quintus) zur besten der ohnehin recht guten Torhüterinnen. Mit 26 Treffern die meisten Tore warf Roos Lockhorst (Quintus).
Organisator Marlo Balthazar war zufrieden: "Alles hat geklappt. Am besten gefallen hat mir die Stimmung am Abend." Die Teams ließen den ersten Tag gemeinsam ausklingen. Als um 24 Uhr eine Nürnbergerin Geburtstag hatte, bekam diese ein Ständchen aus den Mündern von rund 120 Handballerinnen.

Die weibliche A-Jugend nach dem Sieg in Oldenburg - Foto: Thorsten Helmerichs
Die Ergebnisse in der Übersicht
Vorrunde, Gruppe A:
1. FC Nürnberg - VfL Oldenburg 11:16
Van der Voort Quintus - Buxtehuder SV 22:18
Buxtehuder SV - 1. FC Nürnberg 22:9
VfL Oldenburg - Van der Voort Quintus 11:14
Van der Voort Quintus - 1. FC Nürnberg 17:10
Buxtehuder SV - VfL Oldenburg 13:12
Tabelle: 1. Van der Voort Quintus 6:0
2. Buxtehuder SV 4:2
3. VfL Oldenburg 2:4
4. 1. FC Nürnberg 0:6
Vorrunde, Gruppe B:
Huyser E&O Emmen (Niederlande) - TV Oyten 20:14
Bayer Leverkusen - HLZ Bad Wildungen 13:18
HLZ Bad Wildungen - Huyser E&O Emmen 17:12
TV Oyten - Bayer Leverkusen 19:25
Bayer Leverkusen - Huyser E&O Emmen 17:12
HLZ Bad Wildungen - TV Oyten 18:12
Tabelle:
1. HLZ Bad Wildungen 6:0
2. Bayer Leverkusen 4:2
3. Huyser E&O Emmen 2:4
4. TV Oyten 0:6
Viertelfinale:
Buxtehuder SV - Huyser E&O Emmen 18:17
Bayer Leverkusen - VfL Oldenburg 16:14
1. FC Nürnberg - HLZ Bad Wildungen 11:19
TV Oyten - Van der Voort Quintus 14:20
Platzierungsrunde:
Huyser E&O Emmen - 1. FC Nürnberg 13:16
VfL Oldenburg - TV Oyten 14:12.
Halbfinale:
Buxtehuder SV - HLZ Bad Wildungen 11:14
Bayer Leverkusen - Van der Voort Quintus 18:16
Spiel um Platz 5: 1. FC Nürnberg – VfL Oldenburg 8:14
Spiel um Platz 3: Buxtehuder SV – Van der Voort Quintus 18:20
Endspiel: HLZ Bad Wildungen - Bayer Leverkusen 15:23
Dritter in der Robert-Schumann-Halle wurde Van der Voort Quintus aus den Niederlanden, für viele Beobachter lange Zeit die beste Mannschaft mit dem höchsten Balltempo sowie dem gefährlichsten Rückraum des Turniers. Doch im Halbfinale kam das von Meike Neitsch trainierte Leverkusen mit viel Kampf und kontinuierlicher Arbeit zu einem nicht unverdienten 20:18-Sieg. Auf Rang vier landete der Buxtehuder SV, der die beiden ersten Auflagen des Turniers in den Jahren 2005 und 2006 gewonnen hatte.
Schon vorher schien klar, dass Gastgeber VfL Oldenburg nicht zum Kreis der Favoriten gehörte. Dennoch schlug sich das Team der Trainerinnen Silke Prante, Barbara Hetmanek und Svenja Pobig gut und landete auf Platz fünf. Nach einem 16:11 im ersten Spiel gegen den 1. FC Nürnberg und einem 11:14 gegen Quintus verpasste der VfL im letzten Vorrundenspiel am Sonnabend eine Überraschung. Gegen den Buxtehuder SV hatte sich ein enges Spiel entwickelt, das die Oldenburgerinnen durch eigene Fehler abgaben: Erst landete ein Siebenmeter nicht im Tor, dann verwandelte der BSV den Gegenstoß und der anschließende Angriff wurde vertändelt - Endstand 12:13.
Auch im Viertelfinale gegen Leverkusen (14:16) war der VfL nah an einer Überraschung. "Wir haben wirklich super gekämpft und toll gegen gehalten", lobte Prante ihr Team, das in der Platzierungsrunde dann noch zwei Siege gegen den neu formierten Vorjahresgewinner TV Oyten (14:12) und Nürnberg (14:8) folgen ließ. Beim VfL ragten Nadine Smit und Torhüterin Insa Janßen aus einem insgesamt guten Team heraus.
Huyser E&O Emmen, das zweite Gast-Team aus den Niederlanden, hatte im Viertelfinale Pech. Die jüngste Mannschaft - zum Team gehören eine 13-Jährige und vier 14-Jährige - lag im Viertelfinale gegen Buxtehude schon mit 10:5 vorne, kassierte dann aber sechs Treffer in Folge und verlor nach den Nerven und dem Vorsprung auch das Spiel (17:18). In ihrem anschließenden Platzierungsrundenspiel ließ Emmen dann auch noch den 1. FC Nürnberg zu seinem einzigen Turniersieg kommen. E&O, der Kooperationspartner des VfL, landete insgesamt auf dem siebten Platz vor dem ohne Sieg gebliebenen TV Oyten.
Insgesamt sahen die Zuschauer ein gutes und im Vergleich zu den Vorjahren recht ausgeglichenes Niveau. Das größte spielerische Repertoire hatte Quintus, die größte körperliche Präsenz Leverkusen, das in der kommenden Saison sowohl in der A-Jugend-Regionalliga, als auch in der Frauen-Oberliga antreten wird. Die auffällig starke und vielseitige Leverkusenerin Prudence Kinlend wurde zur besten Spielerin gewählt, Laura Zwinkels (Quintus) zur besten der ohnehin recht guten Torhüterinnen. Mit 26 Treffern die meisten Tore warf Roos Lockhorst (Quintus).
Organisator Marlo Balthazar war zufrieden: "Alles hat geklappt. Am besten gefallen hat mir die Stimmung am Abend." Die Teams ließen den ersten Tag gemeinsam ausklingen. Als um 24 Uhr eine Nürnbergerin Geburtstag hatte, bekam diese ein Ständchen aus den Mündern von rund 120 Handballerinnen.

Die weibliche A-Jugend nach dem Sieg in Oldenburg - Foto: Thorsten Helmerichs
Die Ergebnisse in der Übersicht
Vorrunde, Gruppe A:
1. FC Nürnberg - VfL Oldenburg 11:16
Van der Voort Quintus - Buxtehuder SV 22:18
Buxtehuder SV - 1. FC Nürnberg 22:9
VfL Oldenburg - Van der Voort Quintus 11:14
Van der Voort Quintus - 1. FC Nürnberg 17:10
Buxtehuder SV - VfL Oldenburg 13:12
Tabelle: 1. Van der Voort Quintus 6:0
2. Buxtehuder SV 4:2
3. VfL Oldenburg 2:4
4. 1. FC Nürnberg 0:6
Vorrunde, Gruppe B:
Huyser E&O Emmen (Niederlande) - TV Oyten 20:14
Bayer Leverkusen - HLZ Bad Wildungen 13:18
HLZ Bad Wildungen - Huyser E&O Emmen 17:12
TV Oyten - Bayer Leverkusen 19:25
Bayer Leverkusen - Huyser E&O Emmen 17:12
HLZ Bad Wildungen - TV Oyten 18:12
Tabelle:
1. HLZ Bad Wildungen 6:0
2. Bayer Leverkusen 4:2
3. Huyser E&O Emmen 2:4
4. TV Oyten 0:6
Viertelfinale:
Buxtehuder SV - Huyser E&O Emmen 18:17
Bayer Leverkusen - VfL Oldenburg 16:14
1. FC Nürnberg - HLZ Bad Wildungen 11:19
TV Oyten - Van der Voort Quintus 14:20
Platzierungsrunde:
Huyser E&O Emmen - 1. FC Nürnberg 13:16
VfL Oldenburg - TV Oyten 14:12.
Halbfinale:
Buxtehuder SV - HLZ Bad Wildungen 11:14
Bayer Leverkusen - Van der Voort Quintus 18:16
Spiel um Platz 5: 1. FC Nürnberg – VfL Oldenburg 8:14
Spiel um Platz 3: Buxtehuder SV – Van der Voort Quintus 18:20
Endspiel: HLZ Bad Wildungen - Bayer Leverkusen 15:23
Autor: Ole Rosenbohm